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Über uns: wer hinter Nagelpilzweg.de steht
Redaktionell

Über uns: wer hinter Nagelpilzweg.de steht

Wer hinter Nagelpilzweg.de steht: unsere Redaktion, die deutschen Fachquellen, mit denen wir arbeiten, und die vier Dinge, die wir grundsätzlich nicht tun.

Miriam SchäferMedizinische Fachautorin
|Veröffentlicht 31. August 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • •Nagelpilzweg.de ist ein unabhängiges Informationsportal zu Nagelpilz, finanziert über gekennzeichnete Affiliate-Links
  • •Wir arbeiten ausschließlich mit deutschen Fachquellen: AWMF-Leitlinie, IQWiG, Gelbe Liste, BfArM und Stiftung Warentest
  • •Wir stellen keine Diagnosen, geben keine Heilungsversprechen und ersetzen keinen Arztbesuch

Nagelpilzweg.de ist ein unabhängiges Informationsportal zu Nagelpilz, finanziert über gekennzeichnete Links aus dem Amazon.de-Partnerprogramm. Von 33 geprüften Mitteln stufte die Stiftung Warentest nur 6 als geeignet ein (Quelle: aponet.de, 2026). Wer solche Zahlen kennt, entscheidet anders als jemand, der sich nur auf Werbeversprechen und Forenbeiträge verlässt. Diese Seite erklärt, wer dahintersteht, womit wir arbeiten und was wir bewusst nicht tun.

Warum es diese Seite gibt

Nagelpilz ist ein Thema mit einem auffälligen Missverhältnis: Es betrifft viele Menschen, und trotzdem ist die Informationslage im Netz unübersichtlich.

Zwischen Foren, Werbeversprechen und widersprüchlichen Ratschlägen geht die eine Auskunft unter, die tatsächlich weiterhilft — nämlich welche Behandlung bei welchem Befund belegt ist und welche nicht. Genau solche Einordnungen fehlen den meisten Ratgebern.

Wir schließen diese Lücke — mit einer Seite, die Ihnen den Stand der Forschung zumutet, auch wenn er unbequem ist.

Unsere Redaktion

Hinter den Texten steht eine kleine Redaktion aus medizinischen Fachautorinnen und Fachautoren. Ihre Aufgabe ist nicht, zu behandeln, sondern verlässliche Quellen so zu übersetzen, dass Sie eine informierte Entscheidung treffen können.

Jeder Beitrag nennt eine Autorin oder einen Autor, das Datum der letzten Prüfung und die Quellen, auf denen er beruht. Wer die Angaben nachschlagen will, findet unter jedem Text die vollständige Liste mit Links.

Was wir nicht haben, sagen wir ebenso offen: Diese Seite wird derzeit nicht von einer Ärztin oder einem Arzt fachlich gegengelesen. Was stattdessen greift, ist überprüfbar — eine benannte Quelle für jede inhaltliche Aussage, ein Prüfdatum unter jedem Text und eine Korrekturrichtlinie, an die Sie uns halten können. Wir halten das für ehrlicher, als eine Prüfung zu behaupten, die nicht stattfindet.

Womit wir arbeiten

Unsere Quellen sind ausschließlich deutsche Institutionen und anerkannte Fachpublikationen. Diese Auswahl ist bewusst eng.

QuelleWofür wir sie nutzen
AWMF-Leitlinie Onychomykoseärztliche Vorgehensweise, Diagnostik
IQWiG (gesundheitsinformation.de)patientenverständliche Einordnung, Studienlage
Gelbe ListeWirkstoffe, Zulassung, Anwendung
BfArM und GesetzestexteAbgabestatus, Nebenwirkungsmeldungen
Stiftung Warentest, aponet.deProduktbewertungen

Was Sie bei uns nicht finden, sind niederländische, amerikanische oder anderweitig übertragene Quellen. Arzneimittelzulassungen, Abgabestatus und Erstattungsregeln unterscheiden sich von Land zu Land — eine Empfehlung aus einem anderen Gesundheitssystem hilft in einer deutschen Apotheke nicht weiter.

Jede Quellen-URL prüfen wir vor der Veröffentlichung. Die Regeln dahinter stehen in den Redaktionsrichtlinien.

Was wir bewusst nicht tun

Vier Dinge unterlassen wir grundsätzlich, und diese Liste ist Teil unseres Angebots.

Wir stellen keine Diagnose. Ob eine Nagelveränderung ein Pilz ist, klärt nur eine Untersuchung. Wir zeigen, was wofür spricht, und wann der Weg in die Praxis führt.

Wir versprechen keine Heilung. Bei Onychomykose, dem medizinischen Fachbegriff für Nagelpilz, liegen die Erfolgsquoten selbst bei geprüften Mitteln deutlich unter hundert Prozent. Wer Ihnen etwas anderes erzählt, verkauft Ihnen etwas.

Wir zeigen keine Vorher-nachher-Bilder von Behandlungen. Solche Darstellungen sind bei Arzneimitteln rechtlich unzulässig und sie erzeugen Erwartungen, die kein Mittel einlöst. Unsere Abbildungen dienen dem Erkennen, nicht dem Bewerben.

Wir erfinden keine Erfahrungsberichte. Unsere Fragenübersichten sind redaktionell zusammengestellt; sie werden nicht als ausgewertete Leserzuschriften ausgegeben. Wo wir ein Produkt einordnen, geschieht das anhand von Packungsbeilage, Zulassung und Testberichten.

Die Quellen-Regel

Die Quellen-Regel ist unser wichtigster Arbeitsgrundsatz: Jede inhaltliche Aussage braucht eine benannte Quelle, oder sie steht nicht auf der Seite.

Das klingt banal, hat aber eine unbequeme Folge. Wo keine belastbare Quelle existiert, schreiben wir das hin — statt die Lücke mit einer plausibel klingenden Formulierung zu füllen. Bei Hausmitteln etwa führt die Quellen-Regel regelmäßig zu dem Satz, dass die Wirkung schlicht nicht untersucht ist.

Nicht verwechseln: unbelegt und widerlegt

Diese Unterscheidung ziehen wir konsequent durch, weil sie oft verwischt wird.

Unbelegt heißt: Es gibt keine aussagekräftigen Studien, niemand weiß es. Widerlegt heißt: Es wurde untersucht und funktioniert nicht. Für die meisten Hausmittel gegen Nagelpilz gilt das erste, nicht das zweite.

Für Sie ist der Unterschied praktisch relevant. Ein unbelegtes Mittel darf man ausprobieren, solange man weiß, dass die Zeit dabei läuft — nur sollte niemand so tun, als sei die Wirkung erwiesen.

Wie wir Produkte einordnen

Wir empfehlen Produkte, aber nach einer festen Reihenfolge: erst der Wirkstoff, dann die Darreichungsform, dann der Preis.

Diese Reihenfolge hat einen Grund: Von einem billigen Mittel ohne Wirkstoff haben Sie nichts. Ein Produkt ohne belegten Wirkstoff empfehlen wir deshalb nicht, unabhängig davon, wie gut es sich verkauft.

Diese Reihenfolge hat eine unbequeme Folge, zu der wir stehen: Manche gut vermarkteten Produkte schneiden bei uns schlecht ab. Das ausführliche Verfahren steht unter wie wir Produkte vergleichen.

Wie wir uns finanzieren

Diese Seite finanziert sich über Provisionen aus dem Amazon.de-Partnerprogramm. Kaufen Sie über einen gekennzeichneten Link, erhalten wir eine kleine Provision — der Preis für Sie bleibt derselbe.

Was diese Provision nicht beeinflusst, ist unsere Einschätzung. Die Reihenfolge der empfohlenen Mittel folgt der Studienlage, nicht der Vergütung. Alle Einzelheiten stehen im Affiliate-Hinweis.

Wenn wir uns irren

Fehler passieren, auch bei sorgfältiger Arbeit. Uns ist wichtiger, sie zu korrigieren, als sie zu verstecken.

Wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie uns über die Kontaktseite. Wir prüfen jeden Hinweis, korrigieren nachweisbare Fehler zügig und machen wesentliche Änderungen im Text kenntlich. Wie das im Einzelnen abläuft, steht in der Korrekturrichtlinie.

Was diese Seite nicht ersetzt

Zum Schluss der wichtigste Satz: Diese Seite ersetzt keinen Arztbesuch.

Sie hilft Ihnen, Fragen vorzubereiten, Begriffe zu verstehen und eine Behandlung durchzuhalten; die Grenzen dazu stehen im Haftungsausschluss. Sie kann aber nicht sehen, was an Ihrem Nagel tatsächlich los ist — und bei Diabetes, Durchblutungsstörungen, Schmerzen oder einer geschwächten Abwehr gehört jede Nagelveränderung ohnehin ärztlich beurteilt.

Seit 2026 werten wir die deutschen Leitlinien und Fachquellen zu Nagelpilz aus. Unser Team hat mehr als 40 Quellen geprüft.

Häufig gestellte Fragen

Quellen

  1. 1.AWMF S1-Leitlinie Onychomykose (013-003)OffiziellAbgerufen: 31. Aug. 2026
  2. 2.gesundheitsinformation.de (IQWiG) — NagelpilzOffiziellAbgerufen: 31. Aug. 2026
  3. 3.Gelbe Liste — Amorolfin bei NagelpilzOffiziellAbgerufen: 31. Aug. 2026
  4. 4.aponet.de — Nagelpilz: Stiftung Warentest empfiehlt nur sechs von 33 MittelnExperteAbgerufen: 31. Aug. 2026
Miriam Schäfer

Miriam Schäfer

M.A. Kommunikationswissenschaft · Weiterbildung Medizinjournalismus

Miriam Schäfer ist medizinische Fachautorin mit über zehn Jahren Erfahrung darin, deutsche Leitlinien und Fachinformationen in verständliche Gesundheitsinformationen zu übersetzen. Sie schreibt über Dermatologie, Fußgesundheit und Selbstpflege und verfolgt die Publikationen von AWMF, IQWiG und BfArM.