Über Nagelpflege
Ein verdickter, von Nagelpilz betroffener Nagel drückt mit der Zeit gegen die Schuhspitze, es entstehen Druckstellen. Auch wer sich bewusst gegen eine Behandlung entscheidet, sollte regelmäßig schneiden und feilen — für den Komfort und damit der Nagel nicht splittert oder abbricht. Außerdem spielt die Pflege bei der Behandlung selbst eine Rolle: Medizinischer Nagellack haftet nur auf einer leicht angerauten Nagelplatte.
Auf Nagelpilzweg.de führen wir vier Grundkategorien. Nagelzangen mit breiter Öffnung aus rostfreiem Stahl eignen sich für dicke Zehennägel, an denen ein gewöhnlicher Knipser scheitert. Glas- und Diamantfeilen sind abwaschbar und hygienischer als Papier- oder Kartonfeilen — wichtig, damit Sie Pilzsporen nicht über das Werkzeug verteilen. Feilen Sie immer in eine Richtung.
Elektrische Nagelfräser mit 20.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute eignen sich für stark verdickte Nägel. Der Fräser arbeitet schneller als die Handfeile. Beginnen Sie auf niedriger Stufe und bleiben Sie nicht zu lange an einer Stelle. Zehenschutz aus Silikon schützt einen schmerzenden oder sich lösenden Nagel vor Druck im Schuh. Er behandelt den Pilz nicht, verbessert aber den Komfort während einer monatelangen Behandlung.
Bei Diabetes, Neuropathie (vermindertem Gefühl in den Füßen), blutverdünnenden Medikamenten oder geschwächter Abwehr ist eigenständiges Schneiden und Fräsen riskant: Kleine Wunden heilen langsam und können sich entzünden. Für diese Gruppen ist die podologische Praxis der sichere Weg — bei diabetischem Fußsyndrom kann der Arzt podologische Behandlung sogar verordnen. Diese Pflegeprodukte ersetzen den Termin nicht, sie überbrücken die Zeit dazwischen. Mehr dazu unter Nägel schneiden und feilen und Podologe, Hautarzt oder Hausarzt.