Über Mittel gegen Nagelpilz
Nagelpilz (medizinisch Onychomykose) wird in den meisten Fällen durch Dermatophyten verursacht, am häufigsten durch Trichophyton rubrum. Die Nagelplatte ist eine harte Keratinschicht, die den Pilz vom Immunsystem abschirmt. Ein Mittel muss deshalb entweder durch die Nagelplatte eindringen oder über den Blutweg die Nagelwurzel erreichen.
Auf Nagelpilzweg.de unterscheiden wir drei Gruppen. Medizinischer Nagellack mit Amorolfin oder Ciclopirox (Loceryl, Ciclopoli, Nagel Batrafen) wird je nach Präparat wöchentlich oder täglich aufgetragen und dringt langsam in die Nagelplatte ein. Diese Lacke sind apothekenpflichtig, aber rezeptfrei. Laut gesundheitsinformation.de (IQWiG) wird nur ein Teil der Behandelten damit vollständig pilzfrei; die Behandlung dauert in der Regel 9 bis 12 Monate.
Nagelpilz-Stifte wie Excilor und Nailner sind Medizinprodukte mit CE-Kennzeichnung. Sie senken den pH-Wert des Nagels und schaffen so ein Milieu, in dem Dermatophyten schlecht wachsen. Die Studienlage ist schmaler als bei zugelassenen Arzneimitteln, dafür sind sie frei verkäuflich — auch in Drogeriemärkten.
Fußpilz-Cremes mit Clotrimazol, Miconazol oder Terbinafin behandeln die Haut zwischen den Zehen. Fußpilz (Tinea pedis) ist in vielen Fällen die Quelle des Nagelpilzes. Wer nur den Nagel behandelt und den Fußpilz übergeht, sieht die Infektion häufig zurückkehren. Die jeweilige Fachinformation und die Gelbe Liste beschreiben Dosierung und Nebenwirkungen je Wirkstoff.
Bei ausgeprägtem Befall — mehr als die Hälfte des Nagels betroffen oder die Nagelwurzel beteiligt — reichen äußerliche Mittel meist nicht aus. Der Arzt kann dann Tabletten mit Terbinafin oder Itraconazol verordnen; beide sind verschreibungspflichtig. Sie stehen nicht in unserem Shop, sind aber ausführlich beschrieben unter Medikamente gegen Nagelpilz. Sie sind unsicher, welches Mittel zu Ihrer Situation passt? Unser Überblick beste Mittel gegen Nagelpilz ordnet die Optionen nach Stadium ein. Bei Diabetes, Schwangerschaft, Stillzeit oder geschwächter Abwehr besprechen Sie die Produktwahl immer zuerst mit Hausarzt oder Apotheke.